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Migräneattacke

So lässt sich dem Anfall vorbeugen

Von TEVA GmbH · 2020

Pochende Schmerzen, Übelkeit und Lichtempfindlichkeit – bei einer Migräneattacke kommt für die Betroffenen alles zum Stillstand. In Deutschland leiden mehr als acht Millionen Menschen an den anfallsartigen Kopfschmerzen. Neben der Akuttherapie kann bei stark betroffenen Patienten eine medikamentöse prophylaktische Behandlung sinnvoll sein. Ziel ist es, die Häufigkeit und Schwere der Attacken zu reduzieren.

Durch eine Migräneprophylaxe kann die Lebensqualität der Betroffenen stark verbessert werden.

Circa 40 Prozent der Migränepatienten könnten Studien zufolge von einer prophylaktischen Therapie profitieren. Jedoch nur ein Teil der Patienten erhält eine Therapie zur Vorbeugung von Migräneattacken.1 Bisher wurden in der prophylaktischen Therapie Wirkstoffe wie Betablocker oder Antidepressiva eingesetzt, die nicht speziell für die Migräne entwickelt wurden. Oft waren die Medikamente mit starken Nebenwirkungen verbunden. 

Prophylaxe durch Antikörper

Seit Ende 2018 steht mit den sogenannten CGRP-Antikörpern (Calcitonin Gene Related Peptide) eine neue Behandlungsmöglichkeit zur Verfügung. Die Antikörper, die je nach Wirkstoff wahlweise monatlich oder vierteljährlich gespritzt werden, blockieren jene Botenstoffe, die im Gehirn an der Schmerzauslösung beteiligt sind. Studien haben gezeigt, dass die Antikörper jenen Patienten helfen können, bei denen andere prophylaktische Behandlungen nicht zum Erfolg geführt haben.2 Des Weiteren werden sie in der Praxis dann eingesetzt, wenn herkömmliche Prophylaktika nicht vertragen wurden oder für den Patienten nicht geeignet sind. Besonders positiv ist die gute Verträglichkeit der Wirkstoffe. 

Mögliche Auslöser vermeiden

Auch nicht-medikamentöse Behandlungen spielen bei der Prophylaxe der Migräne eine wichtige Rolle. Regelmäßiger Ausdauersport, progressive Muskelentspannung, Biofeedbacktherapie oder Akupunktur können helfen, den lästigen Attacken vorzubeugen.3 Darüber gibt es auch gute Erfahrungen mit edukativen Verhaltenstherapien, in denen der richtige Umgang mit der Erkrankung und möglichen Triggerfaktoren erlernt wird. Stress ist zum Beispiel ein möglicher Auslöser für Migräneattacken, wobei die Attacken oft erst nach der Stressphase auftreten, wenn der Betroffene wieder zur Ruhe kommt. Hier gilt es, erfolgreiche Strategien für den Alltag zu entwickeln. Tipps und Informationen rund um die Migräne-Erkrankung erhalten Patienten und Angehörige unter: www.kopf-klar.de.

Lipton RB et al. Neurology 2007
Ferrari MD et al. The Lancet 2019
DGN Leitlinie Therapie der Migräneattacke und Prophylaxe der Migräne

Kontakt

TEVA GmbH
Graf-Arco-Straße 3
89079 Ulm
E-Mail: info.teva-deutschland@teva.de
Web: www.kopf-klar.de

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